Die rostigen, aggressiven Stacheln sind gezeichnet vom langsamen Verfall. Trotz dass sie selbst vom Mensch erschaffen wurden, zeigen sie mit ihrer harten Struktur eine klare eindringliche Abweisung gegenüber dem was sich verfangen hat – ein tragisches Stück Konsum, eine scheinbar weiche, künstliche Materie.
Das Metall wird irgendwann vergehen und zur Erde zurückkehren, doch die Beständigkeit des Plastiks bleibt – auch wenn es sich mit Zeit befreien kann. Es schädigt unsere Umwelt über Jahrhunderte. Es ist die Wunde, die der Mensch dem organischen Kreislauf hinterlässt, auch wenn er selbst schon nicht mehr existiert.
Wann fangen wir an zu begreifen, dass unser Sein kostbar und endlich ist, aber unser Abfall nicht unvergänglich sein sollte?
