Die Arme schirmen den Kopf ab, der Blick bleibt verborgen. Die Außenwelt scheint in weite Ferne gerückt, während das eigene Innere keinen Rückzug mehr erlaubt. „Depression“ zeigt die Enge eines Zustands, in dem selbst das bloße Dasein zur Last werden kann.
Die schützende Geste wird zugleich zum Gefängnis: Was Abstand schaffen soll, verstärkt die Abgeschlossenheit. DU bist noch da, doch der Zugang zur Welt und zu dir selbst scheint verschüttet. Zurück bleibt das Ringen um einen Raum, in dem du wieder atmen kannst.
