Efeu legt sich über die gebaute Struktur, folgt ihren Konturen und lässt ihre Grenzen verschwimmen. Die Natur findet ihren Raum – auch dort, wo der Mensch längst alles geordnet glaubt. Aus starrer Architektur entsteht etwas Neues, das wächst und sich verändert.
Während der Flut 2021 war diese Brücke im Raum Opladen nicht mehr zugänglich. Ein vertrauter Übergang wurde zur Grenze. Das Bild verbindet die stille Präsenz des Efeus mit der Erinnerung daran, wie verletzlich unsere gebaute Umwelt ist.
Es ist eine Einladung, der Natur mehr Raum zu lassen, Böden zu bewahren und das Lebendige als Teil unseres eigenen Lebens zu schützen.
