Lyriks

Fusion – Railway

Entstanden 26.08.2009

Dröhnendes Klackern, bricht die Stille der Nacht
Licht flackert durchs Fenster, im eigenen Takt.
Keine Seele / keine Fracht,
die diesen Zug bewacht.
 
Die Luft modrig, alt und feucht
Staub und Zerfall, diesen  Ort verseucht.
Ein alter Schreibtisch trohnt an der Fensterbank,
gar gemieden von Gespensterhand.
 
Auf diesem, aufgeschlagen liegt ein Buch.
Vergilbte Seiten, schimmliger Ledergeruch.
Im schwarz gefüllten Tintenfass,
treibt eine Feder und wartet auf  weiteren Anlass.
 
Etwas funkelt und glitzert im taktreichen Licht,
zerbrochen die Sanduhr vom Eigengewicht.
Feiner, blutgetränkter Sand vibriert,
es wird trostlose Monotonie dieser Reise zelebriert.
 
Die Scherben blitzen und blinzeln zum offenen Buch,
Zu lesen die Worte: „To be continue … “

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